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Hoffmann Coaching Center
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10 Fragen zum Business-Coaching: Pro und Contra

- Coaching fokusiert auf das Wesentliche, auf das was ist!
Im Bereich des Business-Coachings begegnen Kollegen und wir gelegentlich folgenden Fragen und Aussagen von Klienten. Wir haben die Ursachen untersucht und stellen hier die Ergebnisse und Antworten vor:
- Con: Angst, eigene Defizite einzugestehen oder die Angst, sich zu öffnen: „Wenn ich zu einem Coach gehe – sieht das so aus, dass irgendwas nicht mit mir stimmt…?“
Pro:
Ursache dieses Denkens kann sich in folgenden Lebensscripten liegen: "Was denken die anderen über mich? Ich muss stark sein. Ich muss allen gefallen." Diese Scripte können sehr hinderlich sein. Denn gerade wenn ein Manager den äußeren Schein wahren will, bezeugt er damit gleichzeitig seine Schwachheit. Starke Persönlichkeiten fürchten sich nicht!
- Con: Fehlendes Problembewusstsein und mangelnder Reflexionswillen, nach dem Motto:"Coaching mag eine tolle Sache sein und genau das richtige für den Meier, Müller etc. aber ich brauche so etwas nicht"
Pro:
Ursache dieses Denkens im Lebensscript "Ich muss stark sein!". Niemand kann immer stark sein. Menschen die so denken, stehen in der Gefahr eigene Alarmsignale des Körpers zu übersehen. Sie beuten oftmals sich selber aus und stehen in der Gefahr ihre Gesundheit, Familie aufs Spiel zu setzen. - Con: Fehlender Mut zur Veränderung oder schlicht Bequemlichkeit: „Also eigentlich ging es bisher auch ganz gut ohne fremde Hilfe"
Pro:
Jeder kennt den faulen Bauer, der mit stumpfer Sense sich abmühte sein Feld zu mähen. Den Rat eines Vorbeireisenden, die Sense zu schärfen, ignorierte er mit dem Argument, dafür keine Zeit zu haben. Natürlich kann jeder so weiter machen wie bisher, doch der kluge Bauer schärft seine Werkzeuge. Was macht der "Deutsche Manager"? Nach Umfragen ist der Deutsche Manager der Lernfaulste, er nimmt im Vergleich zu seinen Europäischen Kollegen die geringsten Schulungen, Weiterbildungen und Beratungen wahr, ist aber immer gern bereit, die Schulungen seinen Mitarbeitern zu verordnen - das richt nach verstecktem Stolz, nach dem Motto "ich bin so gut genug, ich brauche keinen externen Rat, niemand soll mich beurteilen". Dabei geht es im Coaching nicht um be- oder verurteilen, sondern um Förderung.
- Con: Schlechte Erfahrungen: „Der will MIR erzählen, was ich zu tun habe? Das ist ja wie mein Mathelehrer - nein danke."
Pro:
Der zugrunde liegende Glaubenssatz könnte lauten: "Ich muss immer der Beste sein" - wirklich? Ja warum sollte ein Externer Berater denn nicht laut denken dürfen? Manche Chefs akzeptieren nur Vorschläge, die von ihnen selbst kommen. Verschiedene Unternehmer haben durch diese Eitelkeit die eine oder andere wirtschaftliche Entwicklung verpasst und ihr Unternehmen gefährdet. Aber ACHTUNG: Wir reden hier von Coaching - NICHT von Expertenberatung/Consulting, über deren Nachteile haben wir hier geschrieben. Beim echten Coaching werden Sie weder Bevormundung noch Besserwiesserei erfahren. Das heißt die Sorge vermeintlicher Bevormundung existiert erst gar nicht.
- Con: Die Angst, dass der Coach weder Entscheidungen noch Verantwortung abnimmt: „Na der hat gut reden, der muss das ja nicht auslöffeln."
Pro:
Sie sind der Manager und sie bleiben es, auch wenn der Coach ein wenig hilft. Das ist ja gerade das Beruhigende, ihr Job, ihr Ansehen, ihre Karriere sind durch einen Coach niemals in Gefahr - eher das Gegenteil, es begünstigt diese. - Con: Finanzielle Gründe: „Coaching? Das ist mir viel zu teuer, reine Geldverschwendung.“
Pro:
Deshalb erstellen viele Coaches zuerst ein konkrets Angebot für ihr Problem bzw. ihren Änderungswunsch. Somit sond die Kosten im Vorfeld deutlich. Außerdem können sie bei uns jederzeit mit der Beratung abbrechen, wenn sie nicht zufrieden sein sollten.
Häufig stehen die Kosten nicht im Verhältnis zum Gegenwert. Bedenkt man dass durch ein Coaching der Ratsuchende glücklicher, zufriedener wurde, seine für ihn richtige Entscheidung getroffen hat, den richtigen beruflichen Schritt gewählt hat - kann man den so ersparten Schmerz und die damit gewonnene Lebensqualität überhaupt in Geld aufwiegen?
- Con: Vorurteile gegenüber den Begriffen Coach und Coaching bzw. der Profession: „Das ist doch Psychokrams für Schwatzbacken"
Pro:
Es gibt heute in der Industrie kaum ein Gebiet, dass nicht vom "Psychokrams" her stammt. Sie besitzen ein Unternehmensleitbild, sie sind stolz auf ihr CorporateDesign? Wo kommen denn diese Spielregeln und Masstäbe her? Sie schulen ihren Vertrieb - womit denn? Mit Psychologie. Rhetorik, Zeitmanagement, Kommunikation- und Konfliktverhalten - dies sind psychologische Unterdiziplinen. Ihre Werbung, Broschüren und Angebote, selbst die Farb- und Formgebung ihrer Produkte werden unter psychologischen Gesichtspunkten betrachtet, ebenso ihre Personalauswahl. Was also ist heute ohne Psychologie in der Industrie? - Con: Chemie stimmt nicht /fehlendes Vertrauen in den Coach: „Hmm…komischer Kauz. Wie will der mir denn helfen…?
Pro:
Hier ist ihre Vorsicht zum Teil berechtigt - die Chemie muss stimmen. Doch dies gilt für beide Seiten. Eine Standesbedingung die von unserem Coaching Verband QRC gefordert wird, lautet: Der Coach muss finanziell unabhängig sein, so dass er nicht von einem Auftrag abhängig ist. D. h. auch wir schauen, ob alle Parameter, vor allem die gestellte Aufgabe zu unseren Kernkompetenzen passt. Denn beiderseitiges Vertrauen ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Coaching. Das für uns natürlich Stillschweigen über alle anvertrauten Dinge gilt, ist selbstverständlich. Dennoch müssen beide Seiten sich vertrauen können. - Con: Falsche oder mangelnde Vorstellungskraft, wie Coaching der Zielerreichung dienen kann, wie Coaching wirkt und hilft: „Als ob drüber reden hier was nützen würde“ „Und was ist, wenn es trotzdem nicht funktioniert…?“
Pro:
Wer zum ersten Mal gecoached wird, den werden die für ihn neuen Techniken erstaunen und möglicherweise auch verwundern. Als Coach investieren wir viel Energie und Zeit in unsere Aus- und Weiterbildung und sorgen jährlich durch Qulifizierungsmassnahmen dafür, dass wir auch auf dem neusten Stand bleiben. Die Techniken besitzen hohe Veränderungskraft, egal ob psychodramatische Elemente eingesetzt werden, systemische Aufstellungen, sprituelles Coaching, NLP oder Hypno-Coaching - die Stärke der Wirkungen sind davon abhängig, wie weit sich der Ratsuchende darauf einlassen will, nichts geschieht gegen den eigenen Willen. Vergleichbar mit einer Medizin - sie sehr stark und effizient helfen kann, doch wer sie nicht einnimmt, erlebt keine Besserung. "Wasche mich, ohne mich naß zu machen" funktioniert auch in der Beratung nicht und würde zu einem Abbruch führen, denn wer nicht bereit ist, selber an sich zu arbeiten, kann nicht erwarten dass von außen jemand mit dem Finger schnipst und seine Probleme sollen verschwunden sein! Coaching begleitet auf dem Weg des Lernens und Wachsens. - Con: Schlechte Vorerfahrungen mit einerm externen Berater, Geld investiert doch nur wenig Nutzen daraus gezogen.
Pro:
"Mit Opel hatte ich großen Ärger, mein Kadett rostete schneller als ich spachteln konnte, deshalb kaufe ich auch heute keinen" - das war vor 30 Jahren.
Menschen generalisieren ihre Erfahrungen, der Volksmund nennt es "Schubladen-Denken". Dabei bleibt die Objektivität und Flexibiltät häufig auf der Strecke und es fragt sich, ob ein Profi, hierzu zähle ich Geschäftsführer ,Manager und andere gescheite Menschen, sich diese Art des eingeschränkten Denkens erlauben sollen?
Fakt ist: Expertenberatung und Consulting ist KEIN Coaching.
Fakt ist auch, dass ein Ergebnis auch von der Person des Beraters abhängig ist. Jeder Berater hat andere Stärken und Kernkompetenzen - wir lehnen Aufträge ab, die nicht zu unserer Kompetenz passen.
Also, Fragen kostet nichts.
Oder soll es so sein, dass schlechte Erfahrungen von gestern, uns heute daran hindern, eine Sache besser zu machen?
Unternehmer sind Unternehmer, weil sie Risiken eingehen, die sie abschätzen, bewerten und mit denen sie trotzdem gut Leben können. Sind Sie dazu bereit?

