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Hoffmann Coaching Center
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Glücklich leben

- Glück ist nicht abhängig von äußeren Umständen.
"Man ist glücklich, wenn man mit sich selbst, seinem Herzen und seinem Gewissen zufrieden ist."
August Strindberg
- Achten Sie auf sich selbst!
- Die neue Sichtweise lautet: Jeder soziale Kontakt ist eine Begegnung – jede Begegnung soll in Liebe geschehen!
- Ihre Grundhaltung: Ich schenke anderen Wertachtung, Respekt, so wie ich selber auch geachtet und respektiert werden möchte.
- Vermeiden Sie Neid, Hass, Bitterkeit und Zorn in jeder Form – denn Neid und Zorn schaden Ihnen selber am meisten.
- Sorgen Sie für ein ausgewogenes Leben, entschleunigen Sie, damit die Ruhe bleibt!
- Übernehmen Sie Verantwortung für Ihr Leben und gestalten Sie es aktiv.
- Profil bewahren, Profil zeigen. Habe Sie den Mut dazu, Stellung zu beziehen.
- Formulieren Sie aus Ihren Wünschen Absichten und Ziele.
- Achten Sie auf Ausgewogenheit in Ihren Lebensgewohnheiten und
sorgen Sie für genügend Ruhezeiten, Bewegung, Bildung, Gemeinschaft, Spaß – Work-Life-Balance. - Gehen Sie mit Ihrer Zeit sorgsam um, denn sie ist endlich und ein Geschenk.
Diese Tipps können Ihnen helfen, eine Basis für Ihr Glück zu schaffen.
Testen Sie diese Weisheiten und geben Sie uns eine Rückmeldung über Ihre Erfahrungen. Weitere Tipps erhalten Sie in unseren Seminaren oder in einem persönlichen Coaching. Wenn Sie Schwierigkeiten mit der Umsetzung der Hilfen haben, dann wenden Sie sich an uns - gerne coachen wir Sie dabei.
"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit."
Sören Kierkegaard
Warum Geld nicht glücklich machen kann? (© 2009, HCC Solingen)
„Ohne Moos - nichts los“ sagt der Volksmund.
Es stimmt, dass Geld Menschen erlaubt, diverse Dinge zu unternehmen, sich zu kleiden, zu essen worauf man Appetit hat, sich fort zu bewegen, zu reisen, sich weiter zu bilden, etc.
Ergo ist Geld zunächst mal nichts Negatives, sondern ein Instrument, um Waren miteinander tauschen zu können.
Beim Eintauschen bzw. Einkaufen von Dingen, die in unseren Breitengraden eher zum Bereich der Luxusgüter zählen, setzt das Gehirn Glückshormone frei, die zwar ein gutes Gefühl stimulieren, doch schon nach wenigen Minuten verflüchtigt sich dieser Glückszustand wieder. Da dieser Glückszustand als angenehm empfunden wurde, wird ein weiterer Fortbestand des Verlangens gewünscht, so dass der Mensch schnell in die Spirale des Konsums oder des Kaufrausches gerät. Immer wieder gibt er Geld aus, um sich damit in ein Wohlfühlgefühl des Glücks zu begeben und gerät so immer mehr in die Abhängigkeit der Glücksdroge Geld.
Doch materielle Güter haben nur wenig Bestand. Die Mode vor zwei Jahren will heute kaum noch jemand tragen, das Auto ist nach dem ersten Tanken auch schon ein Gebrauchtes u.s.w. Die Spirale geht also automatisch weiter, wenn der Mensch diese nicht mehr selber stoppen kann.
Geld ausgeben kann nur der, der viel davon hat.
Wie ein Junkie, der bei der Beschaffung seiner Droge und zur Erhaltung seiner Sucht große Geldmengen benötigt, die er nur selten auf legalem Wege anhäufen kann, so ist auch der glücksabhängige Kaufsüchtige abhängig vom Sprudeln dieser Quelle.
Menschen bezahlen häufig einen hohen Preis für ihren Lebensstiel – sie verausgaben sich in ihrem Job, ergreifen eine Karrieresprosse nach der anderen, auch auf Kosten der Familie oder ihrer eigenen Gesundheit und Balance und scheuen sich nicht davor, weit über ihre Leistungs- und Energie-Grenzen hinaus zu schuften. Der dann mögliche Konsum soll für die Anstrengungen entschädigen.
Doch wer viel Geld hat, hat auch viel Sorgen.
Wie soll er es nur anlegen? Das Geld soll niemand rauben, es soll seinen Wert nicht verlieren, es soll sich vermehren? Welche Anlagen sind sicher? Wie weit wird die Inflationsrate das Geld entwerten? Was ist mit dem Goldpreis, wie steht der DAX? In den ersten Monaten des Jahres 2009 wurden durch den weltweiten Finanzcrash und durch die Wirtschaftskrise mehr als 30% der privaten Sparvermögen, das in Wertpapieren, Aktien etc. angelegt war, vernichtet.
Der Lebensstandard steigt unwillkürlich, kommt der Durchschnittsbürger mit wenigen Euros aus, benötigt der Konsum orientierte Mensch hingegen Tausende.
Forschungsergebnisse belegen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen einer idealen Geldmenge und dem persönlichen Glück.
So wurde ein Betrag von 15.000 bis 20.000 pro Person pro Jahr ermittelt, der als ideale Grundlage für ein gutes Glücksempfinden dient.
Menschen, die mehr zur Verfügung haben, haben weit aus mehr Ausgaben und fühlen sich am Ende unglücklicher, als jene, die einen optimalen Betrag zur Verfügung haben. Das bedeutet, wenn der Mensch also genug Geld zur Lebenserhaltung besitzt und darüber hinaus, sich einen Urlaub, eine Mobilität, ein Hobby und einige Annehmlichkeiten leisten kann, empfindet er ein optimales Glück.
Zu viel Geld, schadet ihm! Zu wenig Geld begünstigt Existenzsorgen.
Geld verändert Freundschaften und Beziehungen!
In einem Experiment wurden Studenten über Geld interviewt, sie mussten verschiedene Aufgaben, die mit Geld zusammenhingen erfüllen und Geld zählen. Über dem Besprechungstisch wurden Bilder mit Geldnoten befestigt. Anschließend wurde der Student gebeten, ein Interview mit einem anderen Studenten zu führen, den man gleich herein holen wollte. Statt dessen brachten die Wissenschaftler nur ein Maßband mit und ermittelten damit den Abstand der zwischenzeitlich von den Studenten platzierten Stühle.
Ergebnis: Standen die Probanden unter starkem Einfluss von Geld, wurden die Stühle 50cm weiter entfernt aufgestellt, als wenn die Probanden sich nicht mit dem Geld identifizierten.
Daraus schlossen die Forscher, dass Menschen, deren Geldmenge größer ist, sich von anderen Menschen mit weniger Geld, distanzieren. Geld trennt Menschen. Die soziale Einstellung änderte sich, lieber fahren Geld liebende Menschen allein in den Urlaub, während Menschen ohne diese Geldorientierung lieber in einer Gruppe unterwegs sind. Die Geld orientierten Menschen ließen sich weniger gern helfen und halfen auch anderen Menschen seltener. Dies führt zu einer Isolation, die wiederum dazu beiträgt, dass weniger Glück mit mehr Geld empfunden wird.
Materielle Güter, die man mit Geld kaufen kann, bewirken kein bleibendes Glück und haben nur eine kurze Halbwertzeit. Wo hingegen immaterielle Ereignisse, beispielsweise eine Autopanne im Urlaub oder das herunter gekommene Hotel im Nachhinein rosiger gesehen werden, als es zum Zeitpunkt des Ereignisses tatsächlich war und führen auch nach Jahren dazu, das man gerne Freuden davon berichtet und nicht selten Mittelpunkt eines Gespräches wird. Investiert man also in immaterielle Dinge, den Ausflug mit der Familie, die Wanderung mit Freuden, die Renovierung der Wohnung und der umgestürzte Farbeimer, den Kindergeburtstag etc. so wird selbst ein negatives Erlebnis noch nach Jahren zum rosigen Gesprächsstoff auf Partys und in Gesellschaften mit Freuden oder Geschäftsfreuden. Das Glücksgefühl etwas gemeinsam erlebt und bewältigt zu haben, ist unbezahlbar, gemachte Erfahrungen haben bleibenden Wert und lösen weitaus mehr nachhaltiges Glück aus, als Geld es vermag.Geld macht nicht glücklich – eine bestimmte Menge davon ist sinnvoll und zum Leben notwendig, doch bleibendes Glück kann Geld nicht produzieren, eher das Gegenteil. Gemeinsame Erlebnisse, ein Stück gemeinsamen Lebensweg hingegen hinterlässt Erinnerungen, von denen man selbst ebenso wie die eigene Familie und Freunde partizipieren können, wann immer man diese Erlebnisse aus seiner Erinnerung hervor holt.
"Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt,sondern wer sich selbst dafür hält."
Seneca

