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Hoffmann Coaching Center
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Glücklich in der Ehe / Partnerschaft

- "Beziehungen erfordern gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen" Gerhard Hoffmann
Viele Menschen sind enttäuscht, sie hatten sich mehr erhofft und versprochen vom "Glück zu Zweit."
"Was war schief gegangen? Selbstzweifel, Verletzungen, Ungewissheit und Anwaltskosten - ist das alles was nach der Trennung zurück bleibt? Was ist mit den Kindern - was mit dem Eigentum? Wie wird es weiter gehen? Ist niemand da, der mich versteht? Ich muss hier einfach nur weg, sonst dreh ich noch durch!"
Dies sind nur einige der Fragen, die Betroffene quälen.
Dabei muss es nicht soweit kommen und selbst in der Krise gibt es für viele noch Hoffnung.
Ich kenne Ihren persönlichen Beziehungs-Zustand nicht und weiß auch nicht, wo Sie stehen und wie Ihr Problem konkret lautet, doch es kann schon helfen,
wenn es Ihnen möglich ist, ganz offen mit Ihrem Partner zu reden, tauschen Sie Ihre Gefühle, Wünsche, Sorgen, Leiden aus, ohne dabei eine Antwort oder Patentlösung zu geben - wertschätzen Sie sich gegenseitig, auch wenn es schwer fallen sollte und setzen Sie sich gemeinsame Ziele, und achten Sie dabei auf die kleinen positiven Veränderungen in Ihrem Leben.
Geben Sie nicht auf, auch wenn die Erfolge noch so klein sind, nehmen Sie statt dessen externe Hilfe und Rat in Anspruch.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie Glück und Erfüllung in Ihrer Ehe und Partnerschaft finden.
10 Ehe- und Partnertipps für eine erfüllte Beziehung (© 2009, HCC Solingen)
Das Geheimnis glücklicher Paare:
- Bewahren sich das Gefühl der ersten Zeit. Die Liebesglut wird immer wieder neu entfacht.
- Fühlen sich frei und lassen Vergangenes hinter sich. Beide Partner haben sich von der Ursprungsfamilie abgenabelt, abgesondert.
- Sind bereit und fähig, Kompromisse einzugehen. Gemeinsame Ziele, Wünsche und Bedürfnisse werden geäußert.
- Pflegen ihre Beziehung auch wenn Kinder dazu gekommen sind. Beide Partner nehmen die Elternrolle an, wobei in der Hierarchie ganz oben die Ehe/Partnerschaft steht und erst dann die Elternrolle kommt. Eine Familie löst sich irgendwann auf, wenn die Kinder das Haus verlassen aber die Ehe/Partnerschaft bleibt darüber hinaus bestehen. Daher gilt es, das Loslassen der Kinder schon früh einzuüben.
- Haben gelernt mit Krisen fertig zu werden. Auch über Streit und Meinungsverschiedenheiten muss der Wert der Gemeinschaft stehen, d.h. am Ende kommen beide Partner immer wieder zusammen, weil beide es so wollen. Es gibt keinen Immer-Verlierer bzw. Immer-Gewinner. Auch ein Streit gehört dazu, dies ist kein Beinbruch, wenn beide Partner gelernt haben, fair zu streiten und die Kommunikationsregeln beachten. Zum Streiten gehört auch das Vergeben – Vergebung ist eine Grundvoraussetzung für jede gelungene Beziehung und eine Voraussetzung für die eigene Gesundheit!
- Haben keine Scheu vor Auseinandersetzungen. Beide nehmen die Gemeinsamkeit in Arbeit. Wer sich nicht traut alles auszusprechen, untergräbt die Ehegemeinschaft.
- Wissen, dass Liebe und Sexualität zusammengehören. Beide bemühen sich um eine erfüllte Sexualität. Alles ist erlaubt, wenn es aus Liebe geschieht und der Partner es erlaubt.
- Haben keine Zeit für Langeweile. Beide Partner sorgen für Humor, Hobbys, Freunde, Lachen, Entspannung. Jeder der Partner ist darauf bedacht, was dem anderen gut tut und unterstützt dies.
- Erleben gegenseitige Geborgenheit. Beide vertrauen sich rückhaltlos, sind emotional selbständig und emotional unabhängig.
- Schätzen sich gegenseitig wert, unabhängig von ihren Leistungen. Dies ist ein besonders wertvolles Vitamin für eine gute Beziehung/Ehe. Beide sind gleichwertig, gleichwürdig. Es gibt keine Rivalität unter Eheleuten bzw. Lebenspartnern. Denken und reden Sie allezeit gut voneinander.
Tipps für die Wahl des Ehepartners
"Gegensätze ziehen sich an" oder "Gleich und gleich gesellt sich gern" - was stimmt denn nun wirklich?
Wer sich in seinen Beziehungen nicht unbedingt auf die Sternzeichen verlassen will, greift doch lieber zu wissenschaftlicheren Methoden und Lebenserfahrungen.
Neuere Untersuchungen zeigen, dass die eigene Persönlichkeit sehr wohl auf die Auswahl des Partners entscheidenden Einfluss besitzt, entgegen den Annahmen aus den 80er Jahren, wo prominente Psychologen behaupteten, die Persönlichkeit habe keinen Einfluss auf die Partnerwahl, so schreibt die Psychologie Heute (Feb.2009)
In einem umfangreichen Persönlichkeitstest mit 7.000 Paaren im Alter von 18 bis 95 wurden die Persönlichkeiten nach dem bewährten Testverfahren „Big Five“ bestimmt (Big Five ermittelt die Charakterzüge: Verträglichkeit, Neurotizismus, Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion).
Dabei trat folgendes Ergebnis zu Tage:
Glücklich verheiratete Paare stimmten vor allem in den ersten zwei Charaktereigenschaften überein:
- Der Gewissenhaftigkeit, also der Neigung, sich an geschriebene und ungeschriebene Regeln zu halten, beispielsweise dem Partner treu sein oder nicht die Firma zu bestehlen
- sowie der Offenheit für neue Erfahrungen, also der Bereitschaft Neues auszuprobieren, beispielsweise in Fragen von Essen, Urlaub, Freunden, Sexualität, bis hin zur Politik.
- Als dritte Übereinstimmung mit etwas geringerer Häufigkeit wurde die Verträglichkeit aufgeführt. Das bedeutet, ist der eine Partner ein netter Mensch, ist der andere es auch. Dennoch gab es im Test viele Ausnahmen.
(Quelle: © Psychologie Heute Feb.2009)
Die bisweilen vermutete Übereinstimmungen im Bereich Extraversion und Neurotizismus hingegen, spielten eine untergeordnete Rolle.
Das bedeutet, ist ein Partner stark im Neurotizismus veranlagt, d.h. leicht beunruhigt, reagiert verängstigt in Belastungssituationen und bandelt keinesfalls leicht mit anderen an, so wird sich diese Personen keineswegs ein anderes Sensibelchen aussuchen, sondern eher den Partner bevorzugen, in dem es einen Anker, eine Sicherheit vermutet.
Ebenso lassen sich Extravertierte, d.h. nach außen gerichtete Menschen, durchaus auf weniger gesellige Typen ein.
Dies bedeutet: In 2 Persönlichkeitseigenschaften ziehen sich die Gegensätze an, doch bei den drei anderen, der Gewissenhaftigkeit und der Offenheit für neue Erfahrungen und der Verträglichkeit, brauchen beide Partner eine Übereinstimmung als gleiche Basis, hierbei ziehen sich die Ähnlichen gegenseitig an. Dabei ist es gleichgültig, ob die Gemeinsamkeiten in die Richtung gehen „beide sind egoistische, unpünktliche, chaotische Stinkstiefel oder beide sind sozial engagierte, selbstlose, hochordentliche Weltreisende“, dies spielt keine Rolle. Stimmen diese Werte überein, so ist die Chance auf eine lange glückliche Beziehung sehr wahrscheinlich.
Ein weiteres Testergebnis zeigte, dass die Partner, je länger sie zusammen sind, sich in den Punkten Gewissenhaftigkeit, Offenheit und Verträglichkeit immer mehr annähern. Auch wenn es unwahrscheinlich ist, dass die Partner sich jemals ganz gleichen, weil die „Big Five“ sehr stabil das Leben bestimmen.
Kennen Sie Ihre Persönlichkeitsfaktoren und die Ihres Partners?
Bei uns erhalten Sie Ehe-Vorbereitungskurse, Eheberatung, Testverfahren und Hilfe in Beziehungskrisen.

